Noémi Kiss
Aktualisiert am 16.06.2014
Noémi Kiss

Siebte Autorin in Residence Zürich

Noémi Kiss wurde 1974 in Gödöllõ, nordöstlich von Budapest, geboren. Sie studierte Hungarologie, Komparatistik und Soziologie an der Universität in Miskolc. Zwei Jahre verbrachte sie an der Universität Konstanz mit literaturwissenschaftlichen Forschungen. Ihre Doktorarbeit «Határhelyzetek. Paul Celan költészete és magyar recepciója» über die Rezeption Paul Celans in Ungarn wurde 2003 veröffentlicht, wie auch ihr Essayband «Tájgyakorlatok». Das Schreiben von Noémi Kiss ist geprägt von literaturwissenschaftlichem Hintergrund und zeigt ein starkes Bewusstsein für Gender-Theorien. Als «neue Stimme, die im Männergesangsverein der ungarischen Gegenwartsliteratur kaum mehr zu überhören ist», wurde Noémi Kiss von der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» gefeiert. In «Was geschah, während wir schliefen» beschreibt Noémi Kiss Grenzüberschreitungen von einem Land und von einem Geschlecht zum anderen, von Traum zu Realität. Noémi Kiss veröffentlichte zahlreiche Gedichte, Essays, Erzählungen, Kritiken und Aufsätze in deutscher und ungarischer Sprache. Sie ist Mitarbeiterin und Redakteurin der Zeitschrift «Új Holnap» und Mitglied des Vereins junger ungarischer Schriftsteller. Sie lebt in Budapest und ist Mutter von Zwillingen.

 
 
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