Ken Bugul
Aktualisiert am 21.06.2017
Ken Bugul

«Herausragende Stimme der frankophonen Literatur Westafrikas»

Ken Bugul, geboren 1947 als Mariétou Mbaye, studierte moderne Sprachen, Kommunikation und Betriebswirtschaft in Senegal und Belgien. Ihr Künstlername kommt aus ihrer Muttersprache Wolof (Senegals Umgangssprache) und bedeutet so viel wie «eine, die unerwünscht ist». Von 1986 bis 1993 arbeitete sie für die NGO IPPF (International Planned Parenthood Federation) in Kenia, Togo und im Kongo. Heute lebt und arbeitet sie im Senegal.

1982 debütierte Ken Bugul mit dem autobiografischen Bericht «Le Baobab Fou». Das Buch zählt zu den wichtigsten Dokumenten der frankophonen Literatur Westafrikas der 1980er-Jahre. Seither veröffentlichte Bugul zahlreiche Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Ihr Werk zeichnet sich durch eine hochliterarische Sprache aus, die mit den Rhythmen und den gedanklichen Grundstrukturen des Wolof dicht verwoben sind. 2013 entstand der Dokumentarfilm «Ken Bugul, Personne n’en veut» der Schweizer Regisseurin Silvia Voser.

 

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