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Autorinnen & Autoren

Noémi Kiss

vom 01.12.2013 – 31.05.2014

Noémi Kiss
  • Herkunft: Ungarn
  • Jahrgang: 1974
  • Letzte Veröffentlichung: «Schäbiges Schmuckkästchen» (Europa-Verlag, 2015)
    «Was geschah, während wir schliefen» (Matthes & Seitz Berlin, 2009)

«Ich stehe da, halte mich fest, versuche ganz zu bleiben. Möchte die Dinge zusammenhalten, aber es wird immer schwerer. Manchmal kippt mein Kopf weg. Ich vergesse. Als ich hereinkam, dachte ich, dass ich nicht dazugehöre, und jetzt bin ich so sehr drin, dass ich mich nicht mehr erinnere, wann und wie genau ich hier hineingeraten bin. Vergangenheit und Gegenwart verwirren sich. Wer bist du?, frage ich. Jemand reagiert, wir reden ein paar Worte, doch mitten in meinem Satz wendet er sich ab, macht mit jemand anderem weiter, unterbricht, macht wieder weiter, egal mit wem.» Aus: «Was geschah, während wir schliefen»

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Beitrag vom 13.05.2014

Frauentag in der Schweiz (2/2)

Die Schweizer feiern den Internationalen Frauentag anders. Ein Interview mit der Schriftstellerin Noémi Kiss – das Gespräch führte Magdolna Pásztor

Beitrag vom 28.04.2014

Ungarische Sexarbeiterinnen in der Schweiz (5/5)

Alice Schwarzer, du hast Recht. Verbieten wir die Prostitution. Diese Frauen führen kein Leben, in ein paar Monaten altern sie um Jahre. Die deutsche Feministin, die seit Jahrzehnten für das Verbot der Prostitution agitiert, und die, wie man seit ein paar Monaten weiss, in der Schweiz ein verstecktes Bankkonto unterhält, argumentiert in meinen Augen völlig einleuchtend.

Beitrag vom 22.04.2014

Ungarische Sexarbeiterinnen in der Schweiz (4/5)

Dabei wiederholt sich das Muster von zu Hause. Ja, die Prostituierten kommen aus einer männerbestimmten ungarischen Gesellschaft, wo die Frau oft Sexualobjekt ist, und der Sex die letzte Ware, die man verkaufen kann. Was wäre dann der Unterschied zwischen Osten und Westen?

Beitrag vom 17.04.2014

Ungarische Sexarbeiterinnen in der Schweiz (3/5)

Diese Frauen sind sich nicht gewohnt, allein in ein fremdes Land zu fahren, um Geld zu verdienen. Aber der Schritt in die Selbstständigkeit ist ein aus der Not geborener Mutterfeminismus, eine Emanzipation der existentiellen Art.

Beitrag vom 14.04.2014

Ungarische Sexarbeiterinnen in der Schweiz (2/5)

Es ist Februar, warm für die Jahreszeit. Es regnet, ein warmer Wind, sie warten am Kebabstand, sie stehen auf der ganzen Langstrasse und Hohlstrasse in den Hauseingängen. Das Wort Roma heisst eigentlich Mensch. Ich sehe überall Menschen, aber nicht nur Zigeuner.

Beitrag vom 07.04.2014

Ungarische Sexarbeiterinnen in der Schweiz (1/5)

Auch Sex ist eine Hausfrauenarbeit, wie Kinderhaben, Stillen, Abstauben. Man muss sie sichtbar machen, über sie reden und diskutieren, sie verbieten oder offiziell zulassen, und natürlich bürokratisieren. Wie umgehen mit der Prostitution?

Beitrag vom 01.04.2014

Frauentag in der Schweiz (1/2)

Die Schweizer feiern den Internationalen Frauentag anders. Ein Interview mit der Schriftstellerin Noémi Kiss – das Gespräch führte Magdolna Pásztor

Beitrag vom 07.02.2014

Schweizerkind

Diese Glosse soll glücklich sein wie die Kindheit in den Alpen.

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